Microstation real 64

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ein langer quälender Prozess scheint sich nicht einem Ende zu nähern.

Wir warten seit Jahren auf die Entwicklung einer Microstation 64 bit Variante.

Gemeint ist nicht eine 64 bit lauffähige sondern eine „ echte“, bei der nicht bestimmte Befehle

bei 3,2 GB verbrachtem Ram die Applikation zum Zusammenbruch bringt.

 

Wir sind es leid immer wieder vertröstet zu werden, obwohl wir jedes Jahr

als Select-Kunden einen Beitrag in nicht unbeachtlicher Größe liefern.

 

Durch meine Geschäftsleitung bin ich aufgefordert worden eine

Stellungnahme und einen Zeitplan zu der Entwicklung von

Microstation 64 bit von Ihnen einzuholen.

 

Wir erwarten, als Kunden, in diesem Zusammenhang eine Aussage, wie die Firma Bentley

mit dem aus unserer Sicht unhaltbarem Zustand umzugehen gedenkt.

Mit freundlichen Grüßen aus dem sonnigen Hamburg

Hanns-Jochen Weyland

Störmer Murphy and partners GmbH

Parents
  • Unknown said:

    Durch meine Geschäftsleitung bin ich aufgefordert worden eine

    Stellungnahme und einen Zeitplan zu der Entwicklung von

    Microstation 64 bit von Ihnen einzuholen.

    Da bin ich mal gespannt, ob Du so etwas von Bentley bekommst! Auf diesem "offenen Kanal" garantiert nicht.
    Wir haben es doch schon immer (mehr als 15 Jahre in meinem Fall) erlebt, dass Release-Termine niemals vorweg
    veröffentlicht wurden. Offizielles vorab, gab es meines Erachtens auch noch nie!
    Nicht zu vergessen, der Umstieg auf 64bit dürfte einen erheblichen Aufwand bei der Fortschreibung der Bentley
    "verticals":  BIM, Map, Civil usw. haben. Schau mal auf das Produkt-Portfolio insgesamt, mir wird da schwindelig!

    Unknown said:

    Gemeint ist nicht eine 64 bit lauffähige sondern eine „ echte“, bei der nicht bestimmte Befehle

    bei 3,2 GB verbrachtem Ram die Applikation zum Zusammenbruch bringt.

    Na ja, im Vergleich zum großen Konkurenten können wir doch davon ausgehen, dass die Microstation doch
    sehr Ressourcen-schonend entwickelt ist. Gilt jedenfalls für uns im Bereich Civil-Planung, Vermessung, Mapping,
    3D-Scan-Punktwolken usw! Und wenn ich zu Kollegen schaue,die zwar eine 64bit CAD/Civil Applikation haben,
    aber schon längere "Ladezeiten" bei größeren Projekten (ab 40-50MB Zeichnungsgröße)
    beobachten als wir. Im DGN-Native Modus wohl gemerkt.

    Unknown said:

    Wir sind es leid immer wieder vertröstet zu werden, obwohl wir jedes Jahr

    als Select-Kunden einen Beitrag in nicht unbeachtlicher Größe liefern.

    Meine Meinung seit Jahren, dazu sind wir in Deutschland "zu wenig Hansel"!

    Regards

    Frank

    since 1985: GIS, CAD, Engineering (Civil)  Senior Consultant : [Autodesk Civil 3D , Esri ArcGIS, VertiGIS: in previous days : Bentley MS V4 - V8i, GeoGraphics, Bentley Map V8i, InRoads,  HHK Geograf, IBr DAVID] :  Dev: [C, C++, .NET, Java, SQL, FORTRAN, UML]
    [direct quote by: http://en.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schmidt]: "Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen"
    Wer Grammatik- und/oder Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten :-)

  • Sehr geehrter Herr Weyland,

     

    Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr offenes Feedback.

    Ich bin bei Bentley für das Marketing in DACH und Osteuropa zuständig und habe Ihr Anliegen an unsere Produktexperten weitergegeben.  

     

    Bentley plant für Anfang 2014 ein Early Access Programm, also die Vorschau auf die 64-bit Version von MicroStation.

    Dieses Early Access Programm richtet sich an Anwender, die Ihre Erfahrung über eine entsprechende Interessengruppe in den Be Communities einbringen

    und dabei Einblick in die neuen Funktionen von MicroStation erhalten möchten, die danach released wird.

    Wir  freuen uns, wenn Sie sich für das Early Access Programm anmelden. Es wird Anfang nächsten Jahres in den Be Communities dazu eingeladen.

     

    Vielen Dank für Ihre Geduld.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Renate Semineth

  • Hallo Herr Eisenacher,

    die von Ihnen beschriebenen Schritte benutzen wir bereits um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen.

    Nur kostet das in Summe eben viel Zeit, da wir das für jede Zeichnung einzeln durchführen müssen.

    Uns hilft da nur eine stabile Massenbearbeitung weiter und die kriegen wir mit den 32bit Versionen einfach nicht hin.

    Das ist unsere Erfahrung, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Mittermeier

  • Interessant wäre hier wenn Sie über ihre Erfahrungen - auch hinsichtlich der Automatisierung - berichten könnten. Vieleicht sollten wir aber das konkrete Thema "DWG Erzeugung" von diesem Thread etwas abkoppeln und einen separaten Beitrag einstellen? Mit freundlichen Grüßen, Gerd Eisenacher

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    hier geschiet gerade das, was auch unsere Erfahrung ist.

    Ein bekanntes Problem wird in der Form aufbereitet, dass der Anwender ( der schon Alles getan hat um das Problem zu lösen und auch alle Informationen schon mehrfach kommuniziert hat ) immer weiter aufgefordert wird informationen zu liefern, die schon bekannt sind.

    Man scheint nicht in der Lage zu sein einfach zu sagen :

    Ja, Sie haben recht, dass Problem besteht und es tut uns leid dafür immer noch keine Lösung zu haben.

    Ich und meine Geschäftsführung verstehen euch ( Bentley ) nicht mehr.

    Das "Ding" sollte schon vor Jahren in nativ 64 bit vorliegen !!!!!

    Heute ist Nicolaus, packt mal was in die Stiefel !!!!

    Hanns-Jochen Weyland

  • Ich wiederhole mich noch mal.

    Zu den Erfahrungen hinsichtlich Automatisierung kann ich kurz und knapp antworten.

    Sie funktioniert nicht, da das Programm meistens wegen Arbeitsspeicherproblemen abstürzt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Mittermeier

  • Hallo nochmal, die Diskussion wird auch an anderer Stelle geführt. Es gibt auch andere Erfahrungen. Speziell die "Granularität" der Details hat erheblichen Einfluss.

    communities.bentley.com/.../93135.aspx

    Über "großes" BIM: issuu.com/.../november2013 (Beginn auf Seite 35)

    Nochmal wie in der anderen Diskussion angesprochen: Alles was im Massstab (z.B. 1:50) nicht mehr als Detail erkennbar ist sollte nicht im Modell auftauchen. Derartige Details sollte man 2D Detailzeichnungen überlassen (die kann man im übrigen per an gegebener Stelle dann wieder referenzieren - Stichwort Hypermodelling). 64bit wird die Grenzen wohl herauschieben. Trotzdem bleibt die Feststellung: Je schlanker die Modelle sind desto besser.

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  • Hallo nochmal, die Diskussion wird auch an anderer Stelle geführt. Es gibt auch andere Erfahrungen. Speziell die "Granularität" der Details hat erheblichen Einfluss.

    communities.bentley.com/.../93135.aspx

    Über "großes" BIM: issuu.com/.../november2013 (Beginn auf Seite 35)

    Nochmal wie in der anderen Diskussion angesprochen: Alles was im Massstab (z.B. 1:50) nicht mehr als Detail erkennbar ist sollte nicht im Modell auftauchen. Derartige Details sollte man 2D Detailzeichnungen überlassen (die kann man im übrigen per an gegebener Stelle dann wieder referenzieren - Stichwort Hypermodelling). 64bit wird die Grenzen wohl herauschieben. Trotzdem bleibt die Feststellung: Je schlanker die Modelle sind desto besser.

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